Herzblut. Ausdauer. Möglichkeiten. Khaki Paquette von Face Food

„Herzblut. Ausdauer. Möglichkeiten.“ So heißt die neue Serie von Vistaprint, bei der ehrgeizige Kleinunternehmer im Rampenlicht stehen.

Diesmal sprechen wir mit Khaki Paquette von Face Food. Sie begann zu Hause in ihrer Küche mit der Herstellung von Naturkosmetik und baute das Unternehmen dann sehr schnell zu einem eigenen Ladengeschäft (inklusive ganzheitlichem Day Spa) aus.

„Es gab natürlich Zeiten, wo ich dachte, dass ich mich vielleicht etwas übernommen hatte. Ich fragte mich, wie ich überhaupt an diesen Punkt gekommen war. Heute bin ich jedoch überzeugt davon, dass ich mit Face Food genau den richtigen Weg eingeschlagen habe.“

Der Name Face Food steht für Inhaltstoffe von so hoher Qualität, dass man sie essen könnte, und dafür, dass Kosmetik ja gleichsam Nahrung für die Haut ist.

Ihren Kunden möchte Khaki schon beim Betreten von Face Food „ein Gefühl der Entspannung vermitteln. Sie sollen sich rundum wohl fühlen. Ich denke, das ist es auch, was uns auszeichnet. Wir möchten, dass die Leute bei uns ganz ohne Druck einkaufen. Dass sie das Gefühl haben, eine wirklich kompetente Beratung zu bekommen und am Ende ein Produkt erhalten, mit dem sie sich etwas Gutes tun.“

Handgemacht/hausgemacht

Die Idee zu Face Food entstand kurz nachdem Khaki ihr erstes Kind bekam.

„Eigentlich hatte ich mir eine Auszeit von der Kosmetikbranche genommen. Doch als Mutter eines sechs Monate alten Babys brauchte ich eine kreative Betätigung. Es war nicht einfach ... Aber ich glaube, dieser Ausgleich hat mir geholfen, mein inneres Gleichgewicht zu wahren.“

Sie begann, in ihrer Küche mit natürlichen Inhaltstoffen zu experimentieren, die sie bei ihrer Arbeit an der Westküste kennen- und lieben gelernt hatte. „Ich begann mit einfachen Cremes und Salben und entwickelte diese dann weiter.“

Bevor sie wieder zurück in ihre Heimat New England zog, verbrachte Khaki einige Zeit in Seattle, wo sie zum ersten Mal mit handgemachter Kosmetik aus natürlichen Inhaltsoffen in Berührung kam. Mit diesem neuen Wissen entwickelte sie bald ihre eigenen Rezepte und begann, ihre Produkte auf Etsy zu verkaufen.

Sie erhöhte die Bekanntheit ihres Unternehmens mit einer Kickstarter-Kampagne und einem Stand auf dem Bauernmarkt, wo sie ihre Produkte vorstellte und Face Food-Postkarten verteilte.

Ein Neuanfang

Als ihr Etsy-Shop immer besser lief, reichte Khakis Küche bald nicht mehr als Werkstatt aus. Sie mietete Räume an, die sie für die Produktion sowie für Kundengespräche und Wellnessanwendungen nutzte.

Doch auch damit gab sie sich nicht zufrieden ... Khakis Traum war ein echtes Ladengeschäft.

„Schon als ich das Studio eröffnete, wusste ich, dass ich hier noch nicht am Ziel war. Ich wollte, dass meine Kunden in einem Laden einkaufen können ... Hautpflege und Kosmetik haben für mich etwas sehr Sinnliches. Wie sich etwas anfühlt und riecht, ist dabei ganz wichtig. Ich kann mir nicht vorstellen, z. B. eine neue Nachtcreme auszusuchen, ohne sie vorher auf der Haut zu fühlen und zu riechen oder mich von jemandem beraten zu lassen, der alles darüber weiß und mir sagen kann, ob das Produkt zu meiner Haut passt.“

Nachdem sie die perfekte Kombination aus Laden und Behandlungsbereich gefunden hatte, eröffnete sie ihr Geschäft in ihrer Heimatstadt. Das Studio nutzt sie weiterhin für die Produktion und alles, was hinter den Kulissen abläuft (wie den Versand von Bestellungen).

Erfolgsrezept

Natürliche Inhaltstoffe bilden die Basis des Unternehmens Face Food. Aufgrund des stetigen Wachstums konnte Khaki bald nicht mehr die gesamte Arbeit allein leisten. Gemeinsam mit einem Marketingexperten erstellte sie eine Markenrichtlinie und eine Firmenphilosophie für sich und ihre Mitarbeiter.

„Ich hatte wirklich Glück, dass ich Mitarbeiter gefunden habe, die zu einer Art Face Food-Familie zusammengewachsen sind.“ Was uns alle eint, ist die Leidenschaft für natürliche Hautpflege.“

Khaki möchte aber nicht nur ein Geschäft führen, sondern sich auch aktiv in ihrer Gemeinde einbringen. Deshalb arbeitet sie mit anderen ortsansässigen Unternehmen zusammen, organisiert Pop-up-Stores und Workshops in ihrem Laden.

Optimistisch in die Zukunft

Face Food wächst und entwickelt sich ständig weiter.

„Ich würde sagen, was Face Food auszeichnet, sind seine vielen Facetten. Wir sind eben nicht nur ein Spa, nicht nur eine Kosmetikmarke, nicht nur ein Laden – sondern alles auf einmal.“

Auch Khaki selbst entwickelt sich ständig weiter: als Unternehmerin, kreativer Kopf und Mutter. Da sie sich ihr erfolgreiches Geschäft aufgebaut hat, während sie zwei Kinder groß zieht, bezeichnet sie sich selbst mit Stolz als „mompreneur“ (von engl. mom - Mutter und entrepreneur - Unternehmerin). Ihren Erfolg führt sie aber zum großen Teil auch auf ihren Partner, ihre Familie und ihr Umfeld zurück, die ihr eine große Stütze sind.

„Umgib dich mit Leuten, die an dich glauben und dich unterstützen, und scheue dich nicht, um Hilfe zu bitten. Mobilisiere dein Umfeld, und du wirst überrascht sein, wie sehr deine Freunde an dich glauben und möchten, dass du Erfolg hast.“

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