Leidenschaft. Ausdauer. Möglichkeiten. Freddy Papen von Saffron & Rose Ice Cream

Leidenschaft. Ausdauer. Möglichkeiten. So heißt die neue Serie von Vistaprint, bei der ehrgeizige Kleinunternehmer im Rampenlicht stehen.

In dieser Folge berichtet Freddy Papen, Eigentümer der Eisdiele Saffron & Rose Ice Cream in Los Angeles, mit welchen Mitteln er seinen Familienbetrieb ausgebaut hat. Die Spezialität von Saffron & Rose ist Bio-Eis in typisch nahöstlichen Sorten.

„Ich wollte schon immer im Familienbetrieb arbeiten. Schon von klein an half ich oft aus, doch ich hätte es nie für möglich gehalten, irgendwann eine so wichtige Rolle innezuhaben.“

Es war jedoch kein leichtes Unterfangen, das Unternehmen zu modernisieren und gleichzeitig das Erbe seines Großvaters zu würdigen.

Freddy Papen musste ganz unten anfangen und sich den Weg zum Erfolg freischaufeln.

Die Geschichte von Saffron & Rose

Freddy Papens verstorbener Großvater Ali Kashani-Rafye hatte vor mehr als 75 Jahren begonnen, Eiscreme herzustellen – damals noch in Teheran. In den 70er-Jahren zog er mit seiner Familie in die USA und brachte seine Eisrezepte mit. Bastani (die Bezeichnung für persisches Safran-Eis) war damals in Südkalifornien völlig unbekannt.

So kam es zur Gründung von Saffron & Rose. Zu dem Zeitpunkt gab es in Los Angeles nur eine kleine persische Gemeinschaft.

„Der Ort, wo wir unsere erste Eisdiele eröffneten, ist heute als ‚Persian Square‘ bekannt. In den 70ern gab es in diesem Gebiet gerade einmal zwei persische Geschäfte.“

Dies änderte sich schlagartig im Zuge der Islamischen Revolution von 1979. 40 % der Iraner, die in die USA einwanderten, ließen sich in Kalifornien – insbesondere in Los Angeles – nieder.

Ab diesem Zeitpunkt wuchs die persische Gemeinschaft stetig, was für unser Unternehmen natürlich fantastisch war.

Die Gewinnung neuer Kundschaft

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2005. Papen übernimmt samstagvormittags den Lieferdienst.

„Damals gab es noch keine Smartphones. Wir schrieben die Adressen von Restaurants und Märkten in Orange County auf Zettelchen“, erinnert er sich.

Im Laufe der Zeit half Freddy Papen immer häufiger in der Eisdiele aus, teilweise ganze Wochenenden. Gleichzeitig musste er aber auch für sein BWL-Studium lernen.

„Anfangs arbeitete ich nur einige Tage pro Woche. Doch nach dem Tod meines Großvaters war ich jeden einzelnen Tag in der Eisdiele. Dadurch, dass ich viel öfter dort war, bemerkte ich auch eher, dass unsere Kundschaft vielfältiger wurde. Es kamen nicht mehr nur persische Kunden in die Eisdiele, sondern Menschen verschiedener Altersklassen und Herkunft. Das gab mir zu denken: Wenn wir unser Image modernisierten, könnten wir viel mehr Personen erreichen.

Einen neuen Plan entwickeln

Bevor Saffron & Rose seine Lebensaufgabe wurde, musste Freddy zuerst die Familie von seinen Expansionsplänen überzeugen.

„Ich beschäftigte mich ausführlich damit und entwickelte einen Plan, der Kosten, Zeitrahmen, Rebranding-Ideen usw. enthielt. Dann war es an der Zeit, ihn mit meiner Familie zu besprechen. Nachdem ich ungefähr zehnmal ‚Nein‘ zu hören bekam, sagte ich: ‚Also gut, wir müssen das tun. Und es wird uns so viel kosten. Wenn ich in diesem Unternehmen kein Mitbestimmungsrecht habe, weiß ich nicht, wie viel länger ich hier noch arbeiten werde.‘“

Das war natürlich ein sehr riskanter Schachzug.

Aber er hat sich gelohnt.

Seine Familie bemerkte, mit wie viel Leidenschaft und Ehrgeiz er bei der Sache war und beschloss, ihm eine Chance zu geben.

Die Führung übernehmen

Freddy wurde offiziell zum Miteigentümer gemeinsam mit seinem Onkel und konnte so seinen Plan umsetzen.

Ihm war klar, dass er Saffron & Rose nur durch ein Rebranding zu größerer Bekanntheit verhelfen konnte.

Zuerst wurde die Eisdiele von Grund auf umgestaltet. Mit der Hilfe eines Grafikdesigners sollte dann die Unternehmensidentität inklusive Werbetechnik und Website modernisiert werden.

Seine Familie ließ sich nicht so leicht überzeugen, doch auch sie bemerkten die positiven Auswirkungen der Maßnahmen.

„Meine Familie war sehr überrascht. Vielleicht mehr, als sie zugeben wollen. Sie können es nicht fassen, dass kleine Veränderungen eine so große Wirkung haben. Aus unserem kleinen Laden wurde ein Unternehmen, das in Zeitungen und Zeitschriften wie der New York Times und Business Insider angepriesen wird. Sie dachten wahrscheinlich nicht, dass die Umgestaltung und das Rebranding zu all dem führen könnten.

Das Familienerbe fortführen

Laut Freddy hängt der Erfolg des Familienbetriebs mit der Verpflichtung zu Qualität zusammen.

„Wir würden niemals die Qualität senken, um ein bisschen Geld zu sparen. Wir stehen zu unserer Integrität. Wir stehen zur Integrität unserer Produkte. Und wir wollen weiterhin nach dem Rezept meines Großvaters Eis herstellen.“

Diese Mentalität lohnt sich offenbar. Das Unternehmen hat bereits zwei weitere Standorte eröffnet und Freddy möchte diese Dynamik nutzen.

„So wie es momentan läuft, überlegen wir, jährlich eine neue Eisdiele zu eröffnen. Im Laufe der kommenden Jahre soll daraus eine Kette werden und danach werden wir uns der nächsten Herausforderung stellen.“

Denn Möglichkeiten gibt es viele. Freddy Papen möchte die Produkte von Saffron & Rose in den Regalen großer Supermärkte platzieren und das Unternehmen in den USA weiter ausbauen.

„Ich wünsche mir, dass unser Eis in jedem Gefrierschrank liegt.“

Jedes Kleinunternehmen hat eine einzigartige Geschichte zu erzählen – Ihres bestimmt auch.

Im Podcast „Kleinunternehmen und ihre Geschichten“ von Vistaprint erfahren Sie mehr über Freddy Papen von Saffron & Rose.

Jetzt anhören

Ähnliche Artikel

Ist es an der Zeit, ein Rebranding durchzuführen?

Mit dem Entscheidungsbaum von Vistaprint finden Sie heraus, ob für Ihr Unternehmen ein Refresh oder Rebrand nötig ist und wie Sie am besten vorgehen.
Mehr erfahren

Wie man T-Shirts wie ein Profi gestaltet

Beantworten Sie drei einfache Fragen, um wie ein Profidesigner T-Shirts zu gestalten.
Mehr erfahren

Jetzt bestellen