Leidenschaft. Ausdauer. Möglichkeiten: Elizabeth Jean Younce von Mustard Beetle

Leidenschaft. Ausdauer. Möglichkeiten. Die neue Serie von Vistaprint, inspiriert von den Geschichten ehrgeiziger Kleinunternehmer.

„Als Kleinunternehmer muss man sich mächtig ins Zeug legen. Es kann anstrengend und energierabuend sein, aber meiner Meinung nach ist es vor allem...immer aufregend.“

Einen festen Job aufzugeben, um einer Leidenschaft nachzugehen, ist für jeden mit viel Risiko verbunden... Aber für Elizabeth Jean Younce, Künstlerin in Los Angeles, war dies die beste Entscheidung ihres Lebens.

Im Jar 2015, kurz vor Beginn ihres Masterstudiums für Druckgrafik, gründete Elizabeth Jean Mustard Beetle Handmade. Als Sie Ihren MFA erhalten hatte, zog Sie mit Ihrem Ehemann nach Los Angeles und fand eine Stelle als Lithografie-Druckerin in einem der renommiertesten Druckateliers des Landes.

Wie sich herausstellte, war es sehr kompliziert, den festen Job und ihre kreative Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Statt sich ihren eigenen Kreationen zu widmen, verbrachte sie über 40 Stunden damit, die Werke anderer Künstler zu drucken.

„Ich kam jeden Tag unglücklich nach Hause...habe dann bis Mitternacht an meinem Kleinunternehmen getüftelt, fünf Stunden geschlafen und bin am nächsten Tag wieder eine Stunde mit dem Bus zur Arbeit gefahren.

Den Sprung schaffen

Als es ihr letztendlich zu viel wurde, entschied sie sich dazu, Ihren Job zu kündigen. Seitdem hat Elizabeth Jean Zeit, neue Produkte herauszubringen, mehr Großkudenaufträge zu sichern, Seminare anzubieten und ihre individuellen Druckdienstleistungen zu erweitern.

Jetzt kann sie endlich Designs selbst entwerfen und ihre eigenen Kunstwerke drucken statt die Visionen anderer zu verwirklichen.

„Natürlich hatte ich erstmal Angst, als ich meinen Job gekündigt habe, um mich auf mein Kleinunternehemen zu konzentrieren. Aber trotzdem wollte ich diesen Schritt auf jeden Fall wagen. Seitdem sind einige tolle Dinge passiert. Ich habe es nie bereut."

Eine persönliche Note

Eines von Elizabeth Jeans Zielen ist es, das Unternehmen klein zu halten. Zusammen mit Ihrem Ehemann stellt sie alle Artikel für Mustard Beetle gemütlich zuhause her.

Die Inspiration für ihre Werke holt sie sich von der Natur, daher drehen sich die Designs für ihre Marke um Flora und Fauna. Die gewisse „Mustard Beetle“-Note gibt sie ihren handgefäbrten Tragetaschen und einzigartigen Aufnähern mit hochdetaillierten Illustrationen und sanften Farben.

„Die Marke heißt Mustard Beetle Handmade, weil ich tatsächlich alles selbst anfertige. Hinter dem Namen steckt kein riesiges externes Unternehmen oder ein großes Warenhaus. Genau das ist unsere Philosophie: handgemachte Produkte, die in kleinen Mengen hergestellt werden.“

Der Alltag

Mittlerweile läuft die Arbeit bei Mustard Beetle ziemlich reibungslos. Elizabeth Jean und ihr Ehemann verkaufen ihre Produkte über Etsy und rotieren zwischen der Bearbeitung individueller Druckaufträge, dem Entwerfen neuer Produkte und dem Verpacken von Bestellungen.

Außerdem besuchen sie jedes Jahr viele verschiedene Handwerksmessen und planen auch die Veröffentlichung ihrer neuen Produkte um die Messesaison herum. Da das Paar schon seit 2015 an Handwerksmessen teilnimmt, ist der Aufbau des Messestandes schon routiniert. Dazu gehören fast immer ein Zelt, handgemachte Holzschilder und die wichtigsten Marketingmaterialien wie Visitenkarten und Postkarten.

„Diese Veranstaltungen sind immer so inspirierend! Man triftt sich und spricht mit so vielen Leuten; da passiert es automatisch, dass neue Projekte entstehen. Man weiß vorher einfach nie, wen man treffen oder was passieren wird, wenn man sich und seine Werke dort zeigt.“

Da Elizabeth Jean alle Druckarbeiten für Mustard Beetle zuhause durchführt, kann sie eine große Auswahl an individuellen Produkten und Dienstleistungen anbieten. „Auf solchen Veranstaltungen können wir all das viel leichter vermarkten. Die Messen enden meistens damit, dass wir neue Kunden gewonnen haben.“

Ein Herzensprojekt

Neben ihrem Unternehmen Mustard Beetle betreibt Elizabeth Jean eine sogenannte Praxis der bildenden Künste. Ihre Kunstwerke hat sie bereits in Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt.

„Ich glaube, man kann gleichzeitig Geschäftsführerin und bildende Künstlerin sein. Man muss das allerdings gut planen. Mein Kleinunternehmen und meine Arbeit als bildende Künstlerin beeinflussen sich gegenseitig in vieler Hinsicht. Wenn ich an einer Sache arbeite, fallen mir oft viele Ideen für die andere ein."

In ihren Kunstwerken stecken viel Blut, Schweiß und Tränen. An Siebdrucken oder gefärbten Kopftüchern für Mustard Beetle zu arbeiten ist eine willkommene Abwechslung dazu und geht etwas leichter von der Hand. Das regelmäßige Wechseln zwischen ihren Tätigkeiten gibt Elizabeth Jean immer neue Inspiration und ermüdet sie nicht.

Ein Blick in die Zukunft

Elizabeth und ihr Mann können sich vorstellen, in der Zukunft auch Kleidung herzustellen, ihre Produke in weiteren konventionellen Läden zu verkaufen und mehr Großkunden für sich zu gewinnen.

Aktuell sind die Produkte von Mustard Beetle in einigen Läden in den USA erhältlich. Bei der Auswahl der Partner konzentriert sich Elizabeth Jean auf kleinere Unternehmen, schließlich arbeiten sie immer noch nur zu zweit. Je mehr Mustard Beetle wächst, desto mehr muss sie ihre Arbeitsweise anpassen.

„Wir verstehen langsam, wo unsere Grenzen sind. Damals haben wir immer reine Baumwolle gekauft, sie in Abschnitte zerteilt, mit pflanzlichen Mitteln gefärbt, zurechtgeschnitten, den Siebdruck von Hand angefertigt und dann jedes einzelne Kopftuch selbst genäht. Ohne weitere Mitarbeiter stellte sich das recht schnell als sehr umständlich heraus.“

Mitterweile färben und bedrucken Elizabeth und ihr Mann die Kopftücher zwar noch selbst, übergeben sie aber dann an eine Näherei, die auf faire Löhne achtet.

„Nachhaltige Produkte von Hand und in kleinen Mengen herzustellen, wird immer die Philosophie von Mustard Beetle bleiben.“

Jetzt oder nie

Es gibt niemals den perfekten Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung - Elizabeth Jean hatte im Esszimmer ihrer Mutter and Mustard Beetle gearbeitet, bevor sie ans andere Ende der Welt zog. Sie tauschte ein festes Einkommen gegen absolute Unvorhersehbarkeit. Und sie hat es nicht eine Sekunde bereut.

„Es gab definitiv auch mal schlechtere Monate. Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber es gibt auch immer eine Lösung. Wenn jemand ein Kleinunternehmen gründen oder sich mehr auf eine künstlerische Karriere konzentrieren möchte, würde ich raten, es einfach zu tun. Man wird nie genug Geld auf dem Sparkonto haben oder genug Unterstützung von jedem erhalten. Man wird auch nicht automatisch genügend Produkte für einen Messestand oder für die Eröffnung eines Online-Shops haben. Man muss einfach anfangen"

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